Donliè kann schreiben? <(o_O"<)

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Donlie

36, Männlich

  Akademie Schüler

Beiträge: 7

Donliè kann schreiben? <(o_O"<)

von Donlie am 10.07.2011 21:00

Da sowas schon gemacht wurde, poste ich auch Kurzgeschichten, wenn ich den wieder welche hab.



Die erste Kurzgeschichte ist für eine Schulaufgabe entstanden.

Wo wir zu verscheidenen vorgegebenen Schildern, wie man sie aus dem Straßenverkehr oder öffentlichen Gebäuden kennt, eine zusammenhängende Geschichte schreiben sollten.

Diese sollte aber merklich noch einen Bezug zu den verwendeten Schildern haben.


Ich entschuldige mich schonmal für die Rechtschreibfehler. ^^"







Die Geschichte:


Das erstickende Zischen, als der Schaum seinen Weg aus seinem geschützten Inneren sucht. Nur um von dem kleinen Schlauchstück aus alleine gegen die Brunst der Flamen anzutreten. Ohne Furcht stürzt sich der Schaum in die Flamen und brennt seinen Schneise in die lodernde Front, wobei wir uns nur langsam den Weg aus dem brennenden Flugzeugwrack bahnen.

Ich kann nicht sagen wie lange das Wrack schon brannte. Vor dem Aufprall, war alles noch wie immer. Also abgesehen von dem nervenden Sitznachbar.

Es war nur die Landung, die für mich neu war. Wir waren fast gelandet und dieses Gefühl der Erleichterung, was ich immer verspüre, wenn ich den Asphalt wieder aus der Nähe bewundern kann, stellte sich wieder ein. Das Flugzeug ruckelte zog zur Seite und dann der Knall der mich aus meinem Bewusstsein riss.

Die Stimme einer Frau erreichte mich als nächstes in meiner Geistigen ferne. Sie gehörte zum Flugzeugpersonal, wie ich an ihrer Kleidung erkennen konnte. Den Mann neben ihr kannte ich noch von Einstig. Er war schon vor mir am Sicherheitsportal und ich hatte mich aufgeregt so lange dort warten zu müssen. Ich hatte sogar geschimpft in einem Hotel eine Schlafmöglichkeit zu suchen, wenn ich denn nicht bald dran sei. Ironisch wenn ich mich nun umschaue.

Nun hätte ich meine hole Drohung am liebsten wahr gemacht und ein warmes und sicheres Bett gesucht. Ich wäre morgens dort aufgewacht und hätte mich über das billige Frühstücksangebot her gemacht und nur in einer Zeitung von diesem Unglück gelesen.

Jetzt muss ich in den Flamen meinen tot finden. Ironischer geht es bald nicht mehr. Es scheint schon bald die Sühne für jede Zigarette zu sein, die ich ihrer neunzehnköpfigen Gemeinde entrissen und für mein Seelenwohl geopfert habe. Das die ihre Rache an einem Ort ohne Staatsgewalt suchen, ist gar nicht mal so blöd.

Wir hatten einen Plan um hier raus zu kommen oder besser die Stuades hatte einen Plan und wir standen kopf nickend daneben und versuchten zwischen dem lauten Flamengetöse die Worte der Stuades genau heraus zu filtern.

In einem kurzen Moment hatte ich schon den Gedanken eine super Runde abzugeben. Er und ich packten uns die Feuerlöscher, die unter den Sitzen angebracht waren. Sie waren genau da, wo die Stuades es gesagt hatte.

Sie suchte nach mehr Überlebenden in unserem Bereich. Wir hatten zwei Feuerlöscher herausholen können. Sie hatte nicht das Glück.

Wir bahnten uns den Weg durch die Flammen zum hinteren Teil des Flugzeuges. Es waren kaum Brände da zumindest keine, die der rollenden Flammenfront hinter uns ähnelten.

Die Luke in den Frachtraum, soll am Ende der ausgeschilderten Strecke im Servicebereich liegen. Wirklich, die Pfeile logen nicht, als sie uns den Weg zeigten.

Unser privates Inferno kroch immer weiter auf uns zu bis wir die Luke fanden.

Wir waren unten angelangt. Hier war es relativ Ruhig. An einigen Stellen war die Decke durchbrochen doch schien es sicherer als Oben zu sein.

Wir arbeiteten uns durch das Gepäck dem Schild entgegen, welches den Ausgang nach Oben zeigte. Den brennenden Trümmern ausweichend und unaufhörlich, wie die Flamen selbst, arbeiteten wir uns vor. Das Schild zeigte auf eine kleine Luke in der Decke.

„Wir haben es fast geschafft!“ dachte ich mir. Ich öffnete die Luke und half ihm hoch auf den kleinen Teil der Treppe, der noch da war. Als nächstes die Stuades.

Die Stuades suchte direkt nach dem weiteren Weg, die Tür sollte gegenüber der Luke liegen.

Er reichte mir die Hand und die Stufen brachen unter dem Gewicht meiner Selbst. Ich lag wieder im Lagerraum. Er rief mir irgendwas zu, aber verstand es in diesem Moment nicht wirklich. Ich sah nur, dass leicht flackernde Licht der langsam näher kommenden lodernden Flamen hinter ihm tanzen und die Stuades, die hinter ihm auftauchte.

Sie sah entsetzt auf mich hinab. Ihre Gesichtszüge bekamen einen Hauch von Mitleid, aber verhärteten fast direkt wieder. Sie drehte sich um und zog den Mann mit sich, der versucht war einen Weg nach Unten zu finden.

Er blickte mich an, als habe er eine schlimme Untat begangen und wartete nur auf meine Vergebung. Dann wand er sich um und ging mit ihr.

Ich sah erst jetzt, warum sie so mitleidig auf mich herabsahen. Die Bodenverankerung der Treppe hatte sich durch mich hindurchgebohrt und einen ganz individuellen Weg nach Draußen gefunden.

Ich griff in meine Tasche und zog nur aus Gewohnheit mein Handy. Die ersten Flammen züngelten schon über der Luke, während ich in meinem Kopf die richtige Nummer suchte. Es würde das letzte mal sein, dass ich jemanden Sprach, schoss es durch meinen Kopf und hörte wie der Hörer abnahm. Ich konnte nichts mehr sagen, als ich die Stimme meiner Frau hörte.
Tränen liefen über mein Gesicht…. Ich weinte.

„Es tut mir Leid“ sagte ich und legte auf.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.07.2011 21:02.

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